Ordination von Nora Lenz als Prädikantin in der Evangelischen Kirche Freiheitstraße

am Sonntag, 3. April 2022

Im Rahmen eines Gottesdienstes am Sonntag, 3. April 2022 um 11.00 Uhr in der Evangelischen Kirche Freiheitstraße in Mettmann wird Nora Lenz von Superintendent Frank Weber ordiniert. Rund zweieinhalb Jahre hatte die Ausbildung gedauert. In dieser Zeit musste die angehende Prädikantin unter anderem mehrere Gottesdienste inhaltlich vorbereiten und durchführen. Begleitet wurde sie in der Ausbildung von ihrem Mentor, Pfarrer Klaus Schilling. Nach der Ordination kann sie Gottesdienste halten, Kasualien begleiten, wozu beispielsweise auch eine Taufe gehört. Ein regelmäßiger Einsatz als Prädikantin in der Kirchengemeinde ist geplant.

Zu Nora Lenz

Nora Lenz in Düsseldorf aufgewachsen, seit über 30 Jahren in Mettmann lebend, hatte nach ihrem Abitur mit einem Theologiestudium begonnen, das sie aus familiären Gründen abbrach. Nach einem Hochschulwechsel studierte sie Religions- und Gemeindepädagogik. Nach dem Abschluss war sie fast 19 Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Mettmann tätig. Berufsbegleitend absolvierte sie ein Studium der Sozialpädagogik und begann dann 2010 ihre Arbeit bei der Diakonie.

Zunächst war sie sowohl in der Kirchengemeinde als auch in der Diakonie tätig, bevor sie dann 2013 ganz zur Diakonie wechselte. Sie ist zuständig für den Bereich Vormundschaft und gesetzliche Betreuung. Zu ihren Aufgaben gehören auch Beratungen und die Durchführungen von Schulungen für ehrenamtliche Betreuer:innen.

In der Vergangenheit hatte sie des Öfteren schon einmal daran gedacht, Prädikantin zu werden. Den Anstoß zur Entscheidung für diese Ausbildung gab Pfarrer Klaus Schilling. Für die inhaltliche Gestaltung ihrer Gottesdienste ist Nora Lenz die Einbeziehung sowohl des alten als auch des neuen Testaments wichtig. „Wenn ich über einen neutestamentlichen Text predige, dann nehme ich für die Lesung möglichst einen passenden alttestamentlichen Text zum Thema und umgekehrt“, erläutert sie.

Neben ihrem Job und der geplanten Prädikantentätigkeit liebt sie das Lesen. „Zugegebenermaßen komme ich im Alltag selten dazu. Aber im Urlaub hole ich dafür alles auf. Einer meiner Lieblingsbücher ist: Die Entdeckung der Langsamkeit, ein sehr vielschichtiges Buch, in dem auch zwischen den Zeilen eine Menge zu entnehmen ist. Ansonsten gärtnere ich gerne und liebe es, in der Natur zu sein, “ erläutert Ulla Lenz.

„Für die Zukunft wünsche ich uns allen ein sorgenfreieres Leben als das, was uns aufgrund der aktuellen Ereignisse zur Verfügung steht.“