Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann, 19. Februar 2021 – Um den Bildungsauftrag möglichst gut zu erfüllen und die emotionale Verbundenheit der Familien zu halten, geht die Evangelische Kita des Kitaverbundes Windrose ungewöhnliche Wege. In der Regel werden 93 Kinder - während des Lockdowns um die 30 Kinder - im Alter zwischen einem und sechs Jahren betreut. Während des Lockdowns startete die Kita im Januar 2021 mit ihrer „Zoom-Kita“, um in der Pandemiezeit Familien zu unterstützen und zu begleiten. Das hat sich inzwischen gut bewährt.

Wöchentlich gestaltet das gesamte Team der Einrichtung ein vielseitiges Programm für die Familien. Dazu gehören Spiel und Spaß für zu Hause, bei denen getanzt, gesungen und gemalt wird. Pfarrer und Assessor Jürgen Artmann erzählt mit seiner Handpuppe Wido, dem Vogel aus der Kinderbibel, biblische Geschichten und begleitet so durch das Kirchenjahr. Eine der Erzieherinnen, zusätzlich ausgebildet als Genussbotschafterin, bietet ein hauswirtschaftliches Angebot. Dazu gehört beispielsweise zu zeigen, wie Butter selbst hergestellt werden kann. Darüber hinaus findet ein Stammtisch mit den Eltern statt, bei dem unterschiedliche Themen, auch Fachthemen besprochen werden. Gespräche von Eltern zu Erzieherinnen, Teambesprechungen sowie die Kommunikation zwischen Elternbeirat und Eltern finden nun ebenfalls über Zoom statt.

„Begonnen hatten wir unter anderem mit einer täglichen Kinderpost per Mail mit Spielideen, Aktionstüten zu besonderen Anlässen, persönlichen Geburtstagsgrüßen und Aufgaben zur Sprachförderung. Die inzwischen eingeführte Zoom-Kita stößt bei den Familien auf gute Resonanz. Wir können damit den Kindern und den Eltern nah bleiben und auf die Bedürfnisse der Familien reagieren“, erklärt Dagmar Arbeiter, die Leiterin der Einrichtung.

 

Informationen zu dem Kitaverbund
Windrose: www.windrose-kita.de