Impresssionen am Morgen der Herbstsynode

Herbstsynode des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann tagt online

Die Kreissynode des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann, das höchste beschlussfassende Organ des Kirchenkreises, ist zur Herbstsynode am Samstag, 14. November 2020 von 10.00 bis 14.00 Uhr in einer Video-Konferenz zusammen getreten. Rund 90 Abgeordnete aus 10 Kirchengemeinden (Erkrath, Haan, Hilden, Hochdahl, Hösel, Homberg, Linnep, Lintorf-Angermund, Mettmann und Ratingen) schalten sich zusammen, um sich für die Wahlen vorzubereiten und über verschiedene Themen zu beraten.

Wahlen
Der Kreissynodalvorstand (KSV) leitet im Auftrag der Kreissynode den Kirchenkreis. Er besteht aus dem Superintendenten oder der Superintendentin, der Stellvertretung, dem Assessor oder Assessorin, der oder dem Scriba (Schriftführer*in) und weiteren Mitgliedern, den Synodalältesten. Die Mitglieder der Synode werden in diesem Jahr, im Nachgang zur Kreissynode, per Briefwahl den Superintendenten, den Scriba und Synodalälteste wählen. Die Kandidaten werden auf der Synode nach einer kurzen Vorstellung allen Teilnehmenden die Gelegenheit für Rückfragen geben. Im Vorfeld hatten sie sich bereits per Videoclip und Steckbrief vorgestellt, zu finden auf der Homepage des Kirchenkreises: www.liebergott.de.

Sobald die Wahlergebnisse vorliegen, wird es hierzu eine Pressemitteilung, auch auf dieser Website, geben.

Folgende Kandidaten stellen sich zur Wahl:

  • Pfarrer Frank Weber, jetziger Superintendent, für die Position des Superintendenten,
  • Pfarrer Frank Schulte, jetziger Scriba, für die Position des Scribas,
  • Pfarrer Martin Jordan, Kirchengemeinde Lintorf-Angermund, für die Position des stellvertretenden Scribas,
  • Dr. Hans-Peter Schulz, Synodalältester, für die Position des zweiten Synodalältesten,
  • Prof. Dr. Holger Sievert, Presbyter Kirchengemeinde Lintorf-Angermund, für die Position Vertreter des zweiten Synodalältesten,
  • Harald Dörner, Synodalältester, für die Position des vierten Synodalältesten.

Veränderungen unserer Kirche in Zeiten der Pandemie.
Die Pfarrer*innen der Kirchengemeinden sind aufgefordert worden, dieses Thema mit den folgenden Fragestellungen für die Synode vorzubereiten und die Ergebnisse vorzustellen:

  • Wovon wollen wir uns nach der Corona-Zeit möglichst verabschieden?
  • Was soll über die Corona-Zeit hinaus bewahrt werden?
  • Was kann mit anderen Kirchengemeinden weiterentwickelt werden?
  • Wohin sollen wir gehen?

Jugendlichen-Synode
Das Hauptthema ist die Partizipation der Jugendlichen. Eine der Maßnahmen ist, dass Delegierte der Jugendlichen grundsätzlich an der Kreissynode teilnehmen, um sich hier einbringen zu können. Auf der Jugendlichen-Synode am 6.10.2020 hatten die teilnehmenden Jugendlichen Ziele ausgearbeitet zu den Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Partizipation. Digitalisierung meint in erster Linie die Kommunikation. Damit verbunden sind die technischen Standards in den Kirchengemeinden, also Hardware und Software. Die Fragestellung ist auch: Wie können Jugendliche besser angesprochen werden und in welchem Format? Generell soll die Jugendarbeit in den Regionen vom Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises stärker unterstützt werden.