Programm Lesecafé

11. Mai, 18:00: „Chagall: Bilder der Bibel“ Lichtbildervortrag von Michael Füsgen.

Der Maler Marc Chagall hat einmal gesagt: „Von meiner Kindheit an hat mich die Bibel mit Visionen über die Bestimmung der Welt erfüllt. In Zeiten des Zweifels haben ihre Größe und ihre hohe dichterische Weisheit mich getröstet. Sie ist für mich wie eine zweite Natur.“

Die Geschichten der Bibel waren für ihn eine nie versiegende Quelle der Inspiration, die er auf seine unverkennbare Weise in starke Bilder von faszinierender Leuchtkraft übersetzte. Ein passionierter Chagall-Spezialist, der sich gleichzeitig bestens mit der Bibel auskennt, ist Pfarrer Michael Füsgen. In seinem Lichtbildervortrag enthüllt er die Symbolsprache des Malergenies in dessen „Bildern der Bibel“.

25. Mai 18:00: „Paris Belle Epoche – eine Spurensuche“ Dokumentarfilm von Ulrich Scharfenorth.

Der Film beleuchtet eine außergewöhnliche Zeit, die vom letzten Viertel des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg reichte. Sie manifestierte sich vor allem in Paris, woTechnik, Kultur und Kunst sich in atemberaubenden Spitzenleistungen überboten
(auch Chagall lebte 1910 bis 1913 in Paris).

„Es war“, sagt Filmemacher Ulrich Scharfenorth, „als wollte man dem drohenden Krieg eine alternative Welt entgegen halten und nur ihr zujubeln.“

Der Film erzählt, wie sie schrieben, malten und komponierten, verzweifelten und sich prügelten, während Vorurteile, nationalistisches Gebaren und Vorherrschaftsdenken im Schatten des Glanzes üble Blüten trieben.

15. Juni 18:00: „Sommerserenaden“

Klaus-Peter Riemer (Flöte), Miyuki Brummer (KlavIer), Ekaterina Somichewa (Gesang) Der international gefeierte Klaus-Peter Riemer konzertiert die französische Querflötenspielart mit ihrer perfekten Intonation und wechselnden Klangfarben von heller Metallflöte bis zum dunklen Holzflötensound. Ihre zahlreichen Auszeichnungen erhielt die Pianistin Miyuki Brummer, weil sie mit ihrem schwebenden Anschlag der Musik fast überirdische Dimensionen verleiht.

Und auch die Opernsängerin Ekaterina Somichewa ist in Düsseldorf keine Unbekannte: Seit 2020 gehört sie zum Ensemble der Düsseldorf Lyric Opera. Jetzt werden sie Ihr Publikum mit den schönsten Serenaden von u.a. Johann Sebastian Bach, Johann Strauß und Mozart verzaubern.

29. Juni 18:00: „Dass auch der Allergeringste mein Bruder sei“ Eugen Drewermann, Vortrag Eintritt 10 Euro

Wie kann man leben in einer verwirrenden Welt, die einem Angst macht, wohin man schaut? Auf der Suche nach Antworten erschließt der Theologe, Psychoanalytiker und Bestsellerautor Eugen Drewermann die religiöse Dimension im Werk des russischen Dichters Dostojewski.

Angst und Glaube, Schuld und Vergebung, Tod und Unsterblichkeit sind seine zentralen Themen. Im Schatten der Verzweiflung ein Vertrauen zu gewinnen, das einen umfängt und hält inmitten aller Widersprüche – nur davon kann ein Mensch wirklich leben. Zur Einstimmung spielen Dieter Vogelbusch (Trompete) und Reinhard Brinkmann (Orgel)

3. August 18:00: Sanford Hinderlie „live“

Der Jazzpianist, Komponist und Professor an der Musikfakultät der Loyola Universität New Orleans ist einer der ganz Großen in der Welt der Musik. Er hat den Jazz auf eine neue Ebene gehoben, indem er ihn mit klassischen Elementen, Harmonie und Improvisation zu einer Musik verschmolz, die im Zuhörer - ob Jazzfreund oder nicht - neue Klangwelten erstehen lässt, ihre eigenen Träume zum Klingen bringt. Wenn er spielt, werden Musiker und Publikum zu einer Einheit. Sanford Hinderlie live zu erleben, ist ein Ereignis.

17. August, 18.00: Die Krimi-Cops „Böse Falle“

Leseshow Im neuen Buch der schreibenden Düsseldorfer Polizisten wird Kriminalhauptkommissar Struhlmann, genannt Struller, in eine fiese Falle gelockt. Eine Frau wurde ermordet, und er ist der Hauptverdächtige. Struller muss abtauchen. Die Polizei sucht ihn und der oder die Killer gehen über Leichen, um ihn für immer zum Schweigen zu bringen. Wem kann er noch trauen? Zum Glück ist Oma Jensen ein Bollwerk, und in seiner Stammkneipe formiert sich eine schräge Task Force mit dem einarmigen Wirt Krake, Strullers Ex-Praktikanten Jensen und einer Handvoll weiterer Lebenskünstler, die zu allem entschlossen sind, um Struller zu retten.

Auskunft und Anmeldung: Gabriele Hoffmann-Morawietz Tel. 0211 – 66 58 12