Gottesdienst am Europäischen Tag des Notrufs würdigt Einsatzkräfte
Düsseldorf-Mettmann, 12. Februar 2026 – Mit einem ökumenischen Gottesdienst ist zum Tag des Notrufs, am Mittwoch, 11. Februar, die Arbeit von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und der Notfallseelsorge gewürdigt worden. Der Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul in Ratingen wurde von rund 100 Gästen, bestehend aus Interessierten, Einsatzkräften sowie verschiedenen Wohlfahrtsverbänden, besucht.
Unter dem Motto „Bleibt alles anders“, angelehnt an ein Lied von Herbert Grönemeyer, predigten Kreisdechant Daniel Schilling und Pastor André Carouge über das, was bei und nach einem Einsatz geschieht: bei Betroffenen, Angehörigen und auch bei den Seelsorge:rinnen selbst. „Nach belastenden Ereignissen bleibt vieles anders“, machten sie deutlich. Genau hier setze die Notfallseelsorge an: Sie begleite Menschen in Ausnahmesituationen und bleibe, wenn Worte zunächst fehlen.
Während des Gottesdienstes berichteten zudem Polizistin Jessica Werner sowie Andreas Kellersmann, als Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, in kurzen Interviews von ihren Erfahrungen im Einsatz. Deutlich wurde dabei, wie wichtig der gegenseitige Austausch sei. So sei entscheidend „jemanden zum Reden zu haben, um auf sich selbst zu achten und das Erlebte zu verarbeiten. Denn auch Einsatzkräfte nehmen manches mit nach Hause“, so Kellermann.
Zugleich wurde der besondere Zusammenhalt unter den Helferinnen und Helfern hervorgehoben. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Notfallseelsorge und weitere Beteiligte arbeiteten im Ernstfall eng verzahnt zusammen, wie ein Uhrwerk, das ineinandergreife und in dem man aufeinander achte.
Der Gottesdienst war geprägt von Wertschätzung und Dankbarkeit für die vielen haupt- und ehrenamtlichen Kräfte, die Menschen in akuten Notlagen beistehen. Er machte deutlich, wie unverzichtbar die Notfallseelsorge als Teil des Hilfe- und Rettungssystems ist. Musikalisch begleitet wurde er von der Chorgemeinschaft Singing Westside in Ratingen.
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