Aktuelle Meldung und Partnerschaft mit Christen im Kongo

Aktuelle Meldung

Der Präsident unserer Partnerkirche im Kongo, Eliki Bonanga, ist an Covid-19 erkrankt.

Er liegt im Krankenhaus und wird beatmet. Die Pflegesituation ist bedrückend. Kinshasa ist einer der drei Schwerpunkte von Covid-19 in Afrika. Die Delta-Variante breitet sich dort aus. Regierung und Krankenhäuser sind völlig überfordert. In einer ersten Kraftanstrengung konnten bei den Partnern in Deutschland knapp 6000 $ aufgebracht werden. Sie reichen für 10 Tage Behandlung.

Eliki Bonanga hat fünf Jahre in Dortmund gelebt, war oft in Deutschland und hat viel für die Partnerschaft getan.

Fürbitte
Guter Gott, wir bitten dich für unseren Bruder Eliki Bonanga, dass du ihm in dieser schweren Situation beistehst. Tröste auch seine Frau, seine Familie und halte deine segnende Hand über der Jüngerkirche im Kongo, dass sie in dieser schweren Situation die Einigkeit bewahrt.

 

 

 

 

 

Partnerschaft

Seit 1985 besteht über die Vereinte Evangelische Mission (VEM) eine Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann und den Kirchenkreisen Longa und Dianga im Kongo. Diese gehören zur "Communaute des Disciples du Christ – CDCC" (Jünger-Christi-Kirche), die in den 1930iger Jahren von Amerikanischen Missionaren gegründet wurde und heute etwa 650.000 getaufte Mitglieder hat. Die CDCC ist aufgeteilt in insgesamt 22 Kirchenkreise, von denen lediglich sieben Partnerschaften im Ausland haben.

Informationen über Geografie, Geschichte, Wirtschaft und aktuelle Nachrichten aus dem Kongo erhalten Sie hier.

Die Partnerschaft wird getragen vom "Freundeskreis Kongo", dem Pfarrerinnen und Pfarrer, Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann angehören.
Der Freundeskreis Kongo im Kirchenkreis-Düsseldorf-Mettmann hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in den Partnergemeinden an ihren schwierigen Lebensbedingungen zu unterstützen.

Freundeskreis Kongo Vorsitzender: n.N.

"Partnerschaft ist wie ein rohes Ei. Sie ist kostbar und leicht verletzlich. Wir müssen sehr sorgsam und vorsichtig damit umgehen. Partnerschaft ist ein hohes und kostbares Gut. Sie beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Vertrauen wächst oder baut sich in der Regel langsam auf. Vertrauen kann nur auf der Basis von Wahrheit wachsen da, wo ja auch ja bedeutet und nein auch nein ist. Vertrauen braucht auch immer wieder neue Nahrung. Und wir wissen es aus eigener Erfahrung: Vertrauen wird sehr viel schneller zerstört als aufgebaut. Gott sei Dank, dass wir alle in kirchlichen Partnerschaften stehen. Wir können einander leichter vertrauen, weil wir auf beiden Seiten von IHM gehalten werden und Gottes Mitarbeiter sind. Und wir wissen um Schuld, um Erlösung, um Vergebung und Versöhnung." Rev. Valentin Botshuna