Klimaschutzkoordination

im Kirchenkreis Düsseldorf Mettmann

 

Joy Donath ist seit März 2026 als Klimaschutzkoordinatorin im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann tätig. In dieser Funktion begleitet und unterstützt sie die Kirchengemeinden bei der Umsetzung der Klimaschutzziele der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist es, Klimaschutz als gemeinsamen Prozess zu gestalten. Die individuellen Erfahrungen, Ideen und Rahmenbedingungen der einzelnen Gemeinden bilden dabei eine wichtige Grundlage.

Aufgaben der Klimaschutzkoordination

Die Klimaschutzkoordination übernimmt eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen strategischen Zielen und praktischer Umsetzung in den Gemeinden. Dabei stehen mehrere Handlungsfelder im Fokus:

 


Analyse und Optimierung von Gebäuden

  • Ein wesentlicher Bestandteil ist die Koordinierung zur Erfassung und Auswertung von Energieverbräuchen in kirchlichen Gebäuden. Dazu gehören Daten zu Wärme, Strom und Wasser ab dem Jahr 2021. Auf dieser Grundlage werden Energie- und CO₂-Bilanzen erstellt, um Einsparpotenziale sichtbar zu machen. Darauf aufbauend erfolgt die Analyse der Verbrauchsdaten sowie die Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und Betriebskosten.

Förderung nachhaltiger Mobilität

  • Im Bereich Mobilität werden bestehende Wege und Strukturen im Gemeindealltag betrachtet. Ziel ist es, klimafreundliche Alternativen zu fördern, beispielsweise durch die stärkere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die Bildung von Fahrgemeinschaften oder den Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge. Auch kleinere Maßnahmen können hierbei einen wirksamen Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks leisten.

Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität

  • Kirchliche Flächen bieten vielfältige Möglichkeiten zur Förderung der Artenvielfalt. Dazu zählen unter anderem naturnahe Gestaltung von Grünflächen, Baumpflanzungen oder die Anlage kleiner, ökologisch wertvoller Flächen wie PikoParks. Diese Maßnahmen tragen sowohl zum Klimaschutz als auch zur Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen bei.

Unterstützung bei Fördermitteln

  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Identifikation geeigneter Förderprogramme sowie der Unterstützung bei der Beantragung finanzieller Mittel. Ziel ist es, Klimaschutzmaßnahmen wirtschaftlich tragfähig umzusetzen und vorhandene Fördermöglichkeiten bestmöglich zu nutzen.

Zusammenarbeit und Wissenstransfer

  • Die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen erfolgt in enger Abstimmung mit den Gemeinden. Das vorhandene Wissen vor Ort über Gebäude, Flächen und Abläufe bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung passender Lösungen.

Darüber hinaus wird der Austausch zwischen den Gemeinden gezielt gefördert. Bestehende Projekte, Erfahrungen und erfolgreiche Maßnahmen werden sichtbar gemacht, um Synergien zu nutzen und voneinander zu lernen.

 

Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Kirche

Die Klimaschutzkoordination leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung kirchlicher Strukturen. Durch die Verbindung von ökologischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Maßnahmen entsteht eine Grundlage für eine zukunftsfähige und verantwortungsbewusste Nutzung kirchlicher Ressourcen.