Angedacht, Frank Schulte, Pfarrer KG Ratingen u. Koordinator der Ök. Notfallseelsorge im Kreis Mettmann
Was geht 2025?
Eine Frage und vielleicht ein Plan für 2025. Was geht ist ein positiver und erwartungsvoller Blick in die Zukunft.
„Das ist doch nicht möglich“ ist nahezu das Gegenteil. Aber Hand aufs Herz, wie oft haben Sie diesen Satz in den ersten Wochen diesen Jahres schon gedacht? „Das ist doch nicht möglich!“, mir ist der Ausruf oder Gedanke schon mehrfach herausgeplatzt. Ist das wirklich möglich, dass so etwas passiert, dass Menschen so denken. Ja, es passiert etwas und auf einmal ist alles anders. Dabei gibt es unterschiedlich schwierige Unmöglichkeiten in unserem Leben. Die Spanne reicht von Unverständnis gegenüber Aussagen und Handlungen, von Kollegen oder Freunden oder Familienmitgliedern bis hin zu völligen Veränderungen unseres Lebens, mit denen wir nicht gerechnet haben.
Das ist doch nicht möglich, haben Jesus die Jünger gefragt, als er seinen berühmten Spruch: „Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als das ein reicher in das Reich Gottes kommt.“ Wer kann dann noch gerettet werden. Aber Jesus antwortet: „Den Menschen ist es nicht möglich, aber Gott ist Alles möglich“.
Also: Was geht 2025? – Alles und Nichts: An Vielem werden wir scheitern und Vieles wird gelingen. An manchem werden wir nichts ändern können und doch auch so einiges verändern. Neuen Herausforderungen werden wir ängstlich gegenüberstehen und sicher oft zufrieden zurückblicken. Vieles wird gehen 2025. Altes wird bleiben und Neues kommen. Vor allem aber bleibt eins: Ich muss und werde nicht alles alleine schaffen und schaffen müssen. Da ist der, dem alles möglich ist und dem ich vertrauen darf: Gott, der in der Bibel auch die Liebe genannt wird. Darauf darf ist vertrauen.
So geht’s 2025.